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Red Hat Enterprise Linux 7 – ISO als Repository einbinden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein ISO einer RHEL Installation in das YUM-Repository einzubinden um die Nachinstallation von Packages zu vereinfachen

  • ISO als CDROM mounten und einbinden
  • ISO lokal kopieren und einbinden
Link – benötigt RHEL Subscription

https://access.redhat.com/solutions/9892

ISO als CDROM mounten und einbinden

Verzeichnis erstellen und mounten

Repository File rhel7.local.repo im Verzeichnis  /etc/yum.repos.d erstellen

Repository aufräumen

 Test vom Repository

ISO lokal kopieren und einbinden

Verzeichnis anlegen und mounten

ISO Inhalt kopieren

Repository aufräumen

Repository File rhel7.local.repo im Verzeichnis  /etc/yum.repos.d erstellen

Repository bauen

Hinweis: Wurde RHEL7 mit der Basic Option installiert, so ist das Binary für createrepo nicht installiert. Dies kann aber nach dem Erstellen vom repo-File mit yum nachgeholt werden:

Test vom Repository

Oracle Multitenant Self-Service Provisioning – Neue Version

Mit der Oracle Multitenant Self-Service Provisioning Applikation PDBSS hat ein DBA / Entwickler die Möglichkeit, sich mit dem mit 12c neu eingeführten Konzept von Multitenant und den Pluggable Databases (PDB) vertraut zu machen. Die auf Oracle Application Express basierende Webapplikation ist eine prima Möglichkeit, Aktionen wie Bereitstellung, cloning, plug unplug durchzuführen.

Bereits 2013 habe ich im Trivadis O-AI Blog darüber berichtet, damals war die Software noch im Beta-Status. Seit dem 20. Mai 2015 ist die finale Version als Download verfügbar. Als Neuerung wird bspw. die Apex-Applikation in CDB$ROOT installiert und der Oracle REST Data Service verwendet (vorher APEX-Listener).

Die Applikation ist nicht für den produktiven Einsatz gedacht.

Aus dem Readme:

PDBSS provides an interface to an Oracle Database 12c multitenant environment and allows for the self-service provisioning of pluggable databases (PDBs) in a multitenant container database  (CDB). Its primary goal is to encourage learning about PDBs in development and test environments. It is an easy and productive way to allow database administrators (DBAs) and application developers the opportunity to gain hands-on experience with powerful PDB features, including creating PDBs, cloning PDBs, plugging in PDBs, and unplugging PDBs.

Voraussetzungen – Software

Oracle 12.1.0.2 oder höher
Oracle Application Express 4.2.5 oder höher (4.2.5 wird mit 12.1.0.2 mitgeliefert)
Oracle REST Data Services 2.0.6 oder höher (2.0.7 wird mit 12.1.0.2 mitgeliefert)
Oracle Pluggable Database Self-Service Provisioning Application

Im ZIP-Paket der Oracle Pluggable Database Self-Service Provisioning Application ist ein README.pdf mit der detaillierten Installationsanleitung verfügbar. Dabei wird auch empfohlen die neueste Version der Oracle REST Data Services herunterzuladen.

Voraussetzungen – Datenbank

Es wird eine leere Datenbank mit dem Zeichensatz AL32UTF8, sollte der lokale Listener nicht auf Port 1521 laufen, so muss in der Container-Datenbank CDB$ROOT der Parameter LOCAL_LISTENER gesetzt werden:

RESTful Web Services in der Datenbank konfigurieren

Es muss für die Datenbankbenutzer APEX_LISTENER und APEX_REST_PUBLIC_USER ein Passwort gesetzt werden. Hinweis: Die Passwörter werden später für die Konfiguration der Oracle REST Data Services benötigt.

Unlock APEX_PUBLIC_USER und Passwort ändern

Hinweis: Das Passwort werden später für die Konfiguration der Oracle REST Data Services benötigt.

Oracle REST Data Services ORDS konfigurieren

Auf Grund von Konfigurationsproblemen habe ich auf eine aktuelle 3-er Version verzichtet und mir stattdessen die Version 2.0.10 runtergeladen und entpackt:

http://www.oracle.com/technetwork/developer-tools/rest-data-services/downloads/ords-downloads-2010-2528184.html

Erster Start vom ORDS

Beim ersten Start vom APEX Listener werden folgende Abfragen gemacht – diese werden dann in der Konfigurationsdatei gespeichert:

  • Pfad für die Konfiguationsdatei – bspw.  /u00/app/oracle/product/ords/config
  • Hostname
  • Port
  • Datenbank-Servicename
  • Passwort APEX_PUBLIC_USER
  • Passwörter APEX_REST_PUBLIC_USER / APEX_LISTENER

Hinweis: Die Konfiguration vom ORDS-Benutzer muss übersprungen werden (Known Issues) – der Listener wird beim ersten Mal nicht gestartet: exit [2] am Schluss.

Konfiguration vom DB-Suffix für ORDS

Die DB-Domain in die ORDS-Konfiguration eingetragen – Beispiel: trivadis.com. Ermitteln der DB-Domain als SYSDBA:

Danach wird die Domain in ein Konfigurationsfile eingtragen welches anschliessend verwendet wird.

 ORDS Konfiguration aktualisieren

Starten vom ORDS

Beim ersten Start wird nach dem /images Pfad gefragt – hier muss der Pfad vom $ORACLE_HOME/apex/images angegeben werden.Sollte Oracle Application Express in einem anderen Pfad installiert worden sein, so muss das entsprechende Verzeichnis angegeben werden.

Mit der URL http://localhost:8080/multitenant/ erreicht man die Oracle Application Express Startseite:

apex_einstiegsseite

Installation der PDBSS-Applikation

Die Applikation habe ich auf dem Server  in ein temporäres Verzeichnis entpackt, welches später dann gelöscht werden kann. Die Installation erfolgt mit einem SQL-Script aus dem entpackten Unterverzeichnis pdbss, welches als SYSDBA in der Container-Datenbank CDB$ROOT ausgeführt wird:

Das Script pdbss_ins.sql wird als SYSDBA gestartet. Die Frage nach dem Demonstration Mode, Datafiles und Port kann mit Enter beantwortet werden. Der neu angelegte ADMIN User ist dann der Verwalter der PDBSS-Applikation. Die Installation ist in kurzer Zeit durch.

Login in die Oracle Multitenant Self-Service Provisioning Applikation

Die URL muss mit dem Suffix f?p=pdbss ergänz werden:http://localhost:8080/multitenant/f?p=pdbss – danach erscheint die Startseite und es kann sich eingeloggt werden. Der Benutzer heisst ADMIN, das Passwort wurde bei der Installation mit dem pdbss_ins.sql gesetzt.

pdbss_login

pdbss_startseite

ORDS Service separat starten

Der Service läuft aktuell als Terminal-Job. Das heisst sobald das Terminalfenster zu ist, ist kein Zugriff mehr auf die Applikation möglich. Verschiedene Lösungen sind möglich:

Fazit

Die Oracle Multitenant Self-Service Provisioning Applikation hat den Beta-Status überwunden und ist nun offiziell verfügbar. Gerade für DBAs und Entwickler bietet die Apex-Applikation eine tolle Gelegenheit, sich mit Multitenant auseinanderzusetzen. Das Verständnis für die neue Architektur ist wichtig und gehört zu den technischen Grundlagen beim zukünftigen Einsatz von Oracle 12c.

Give me a ping, Vasili. One ping only, please – Ping eines Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012 R2 geben per Default keine Antwort auf ping-Versuche von Clients. Das liegt an den Firewall-Einstellungen, sogenannte Echo-Requests sind für IPv4 und IPv6 sind deaktiviert. Die Funktion kann im GUI oder in der PowerShell aktiviert werden.

Test Ping von einem Linux-Client

Das Kommando bleibt hängen, der Windows Server 2012 R2 gibt keine Antwort:

ping_win_01

Variante 1: Aktivieren vom Echo Request in der “Windows Firewall with Advanced Security”

ping_win_02

Variante 2: Aktivieren vom Echo Request in der PowerShell

Erneuter Test Ping von einem Linux-Client

Das Ping-Kommando ist erfolgreich, der Server gibt Antwort.

ping_win_03